Enzyme – Chemie im Brot oder Körper aus der Balance?

von admin 29.05.2017 1 Kommentare

Diesen Monat widmen wir uns bei Brotgefuehle dem Thema Enzyme und Brot. Wir möchten hier nicht werten, stellen Ihnen aber einen interessanten Artikel aus der Süddeutschen Zeitung Magazin Heft 48/ 2012 vor.  Der Artikel ist aktueller denn je.

Haben Sie sich einmal gefragt warum die Kruste von Brot, wenn es industriell hergestellt worden ist, immer gleich und schön krustig aussieht?

Warum hält Brot eigentlich so lange frisch, wenn es industriell hergestellt wurde?

Die Antwort liefern uns Enzyme. Mit Enzymen kann Teig schneller verarbeitet werden – das spart Zeit und Kosten im Produktionsprozess. Mit Enzymen bleibt Brot länger frisch und krustig. Damit gibt es weniger Rückläufer (Altbrot).

Mit Enzymen kann Brot billig produziert und verkauft werden. Wenige Tröpfchen – manchmal nur eins pro Kilo Mehl – reichen, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Und wichtig für uns als Verbraucher zu wissen: Enzyme müssen nicht als Inhaltsstoffe in Lebensmitteln deklariert werden.

Wikipedia definiert: Ein Enzym, früher Ferment, ist ein Stoff, der aus biologischen Riesenmolekülen besteht und als Katalysator eine chemische Reaktion beschleunigen kann. Fast alle Enzyme sind Proteine, eine Ausnahme bildet die katalytisch aktive RNA, wie z. B. snRNA. Ihre Bildung in der Zelle erfolgt daher, wie auch bei anderen Proteinen, über Proteinbiosynthese an den Ribosomen. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen: Sie steuern den überwiegenden Teil biochemischer Reaktionen – von der Verdauung bis hin zur Transkription (RNA-Polymerase) und Replikation (DNA-Polymerase) der Erbinformationen. [1]

Folgen Sie diesem Link und Sie bekommen die Antworten zu den Eingangs gestellten Fragen sehr anschaulich erläutert. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/38987/Besser-gehts-nicht

 

[1] Wikipedia

1 Kommentare

Lisa Müller:
29.05.2017, 14:09:31
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Top! Danke :)

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